Dienstag, 29. Juli 2014

Gerade läuft wieder alles so wie man es sagt: "Leben ist das, was passiert während du andere Pläne machst."

Gestern hatte ich ein Gespräch mit einer lieben Freundin. Sie hat erzählt, dass sie gerade aufarbeitet was so in den letzten Jahren war. Das hat mich wieder ein wenig daran erinnert, dass ich mehr schreiben wollte und mehr erleben. Und, dass ich achtsamer sein wollte.

Ich möchte mir jede Woche etwas vornehmen. Etwas sinnvolles. Diese Woche wird es allerdings wohl eher wiedermal aufräumen sein.

"Wenn die Achtsamkeit etwas Schönes berührt, offenbart sie dessen Schönheit. Wenn sie etwas Schmerzvolles berührt, wandelt sie es um und heilt es."
- Thich Nhat Hanh

Bald kommen wieder Prüfungen. Heute Nacht habe ich wieder ziemlich seltsames Zeug geträumt und ich glaube ich habe die halbe Nacht nicht geschlafen. Das sagt mir, dass mich innerlich etwas beschäftigt. Vielleicht unternehme ich am Wochenende etwas schönes für mich. Vielleicht gehe ich wandern.

Ich weiß es ist etwas esoterisch, aber ich habe in den letzten Jahren gelernt, dass es manchmal nutzt über Dinge nach zu denken die man vielleicht nicht gleich versteht.
Tageskarte: Acht der Münzen- Einsicht- Arbeite weiter an Deinem begonnen Werk- Schritt für Schritt kommst Du weiter.  Die Acht der Münzen möchte uns motivieren, unsere begonnene Arbeit zu vollenden- unser Ziel, unsere Entwicklung oder Verwirklichung einer Idee. Der Himmel - die Gedanken- sollten dabei klar sein - wir sind auf dem richtigen Weg.
Es ist das Element Erde, das uns Bodenständigkeit, Vernunft und solide Werte schenkt. Aber ohne Fleiß kein Preis.
Stecke realistische Ziele.

In dem Sinne eine schöne Woche :)


Mittwoch, 16. Juli 2014

In den letzten Jahren war es nicht so einfach auf dem Weg zu bleiben den ich mir selbst gesucht hatte. Erwartungen wollten erfüllt werden und das ging mir schon immer gegen den Strich.
Aufgrund einer sehr haltbaren Prüfungsangst (man sollte meinen irgendwann lässt es nach) ließ mich mein Hirn des öfteren im Stich und mit jeder einzelnen Situation in der etwas schief ging, wurde es schlimmer.

Bis ich mir Hilfe suchte.

Dazu habe ich lange gebraucht. Erst möchte man sich nicht eingestehen, dass es wirklich nötig ist. Tatsächlich wird einem Menschen ein Leben lang suggeriert, dass man möglichst nicht irgendwo Hilfe suchen sollte. Vor allem wenn es sich um psychologische Hilfe handelt.
Vor ein paar Jahren besuchte ich ein Seminar über Prüfungsangst. Ich glaube der genaue Titel war "Pfüungsangst besiegen", aber ganz sicher bin ich mir nicht. Das war der Auslöser. Aus dem Ausland, einem recht schulischen System an einer Uni kommend, wurde ich hier an einer Uni in Hannover angenommen und musste ins kalte Wasser springen. Prüfungen ohne in Praktika oder Vorlesung gewesen zu sein. Das war mein mentales Ende.
Innerlich brach ich zusammen. Nach außen hin war ich immer noch vergnügt. Nur keine Schwäche zeigen.
In besagtem Seminar brach der Damm. Ich konnte gar nicht erzählen was los war, als ich schon vollkommen aufgelöst war. Die Leiterin nahm mich später zur Seite und riet mir, dass ich zur psychologischen Beratung gehen sollte.
Gesagt getan.
Und schon in der ersten Stunde, die ich noch sehr skeptisch besuchte, wurde mir bewusst, dass nicht unbedingt die Prüfungen an sich mein großes Problem sind, sondern die Erwartungen dahinter.

Muss man sich dafür schämen?


Diese Bild wählte ich als ich in dem Seminar eines aussuchen sollte was zu meiner Situation passt. Das fliegen war mir unmöglich.
(Gefunden auf http://www.wattenrat.de)